Die Katze, die Krähe, das Kamel und die Kobra – was sich ein bisschen anhört wie eine Neuauflage der Bremer Stadtmusikanten, treibt einem schneller den Schweiß auf die Stirn als man meinen könnte. Das wissen alle Yogis. Denn hinter den niedlichen Namen verstecken sich Yoga-Übungen, die man erst mal können muss. Wer diese regelmäßig macht, weiß, was dem richtigen Yoga-Outfit nicht fehlen darf: Funktionalität. Gut aussehen wäre zudem auch nicht schlecht. Schließlich will man im herabschauenden Hund eine gute Figur machen.  

Sportmode muss vor allem das: funktional sein und gut aussehen. Vielen reicht das aber nicht mehr. Sie wollen sportliche Outfits, die zudem auch nachhaltig sind.

Inhaltsverzeichnis

1. Nachhaltige Yoga-Kleidung bringt Körper und Umwelt in Balance

2. 3 Gründe, warum du dich für nachhaltige Yoga-Kleidung entscheiden solltest

3. Nachhaltige Yoga-Kleidung: Es kommt auf das richtige Material an

4. Nachhaltige Yoga-Kleidung von PUMA in Kooperation mit Cara Delevingne

5. Pflege-Guide: So bleibt deine nachhaltige Yoga-Kleidung besonders lange schön

6. Nachhaltiges Training in nachhaltigen Outfits

Nachhaltige Yoga-Kleidung bringt Körper und Umwelt in Balance

Wer Yoga macht, will sein Inneres ins Gleichgewicht bringen. Und wer nach einem Gleichgewicht im Leben sucht, wird über kurz oder lang auch das der Umwelt nicht außer Acht lassen. Yoga wird so zum Lebensstil, bei dem Nachhaltigkeit eine wichtige Rolle spielt. Wer bewusst lebt, achtet schließlich auch darauf, was auf den Teller kommt. Darauf, wie viel Müll man produziert. Darauf, welches Transportmittel man nutzt und auch darauf, was man trägt. Und das muss kein Leinensack sein. Denn Kompromisse in Hinblick auf Stil oder Komfort muss man schon lange nicht mehr eingehen. Und schon gar nicht, wenn es um nachhaltige Sportbekleidung geht. Denn zahlreiche Produkte – wie jene der EXHALE-Kollektion von PUMA – vereinen Nachhaltigkeit, Funktionalität und Design gekonnt miteinander. So spricht nichts mehr dagegen, einen nachhaltigen Lebensstil auch auf den Sport auszuweiten. Vielmehr sprechen zahlreiche Gründe dafür.

3 Gründe, warum du dich für nachhaltige Yoga-Kleidung entscheiden solltest

Nachhaltige Mode ist vieles. Aber vor allem ist sie:

1. Gut für die Umwelt. Nachhaltige Kleidung besteht schließlich aus umweltschonenden Materialien. Und die sind, wie der Name schon verrät, besser für die Umwelt als herkömmlich produzierte. Denn nachhaltige Stoffe sind entweder pflanzlich und stammen aus kontrolliert biologischem Anbau. Oder es handelt sich bei ihnen um recycelte Materialien. Die sind auch umweltschonend. Für das Recycling braucht es nämlich weniger Wasser und Energie als für die Neuproduktion. Und das ist gut.

2. Gut für dich. Zudem werden bei der Herstellung nachhaltiger Stoffe weniger Herbizide und Pestizide als in der konventionellen Textilindustrie eingesetzt. Das ist nicht nur gut für die Umwelt, sondern auch für deine Haut.

3. Gut für dein Gewissen. Fast Fashion wird nicht nur schnell produziert, sondern auch schnell wieder entsorgt. So entsteht ein riesiger Berg an unbrauchbarer Mode. Und der belastet nicht nur unseren Planeten, sondern auch das Gewissen. Das muss nicht sein. Entscheidest du dich hingegen für ein nachhaltiges Yoga Outfit, unternimmst du etwas gegen den Müllberg. Und tust gleichzeitig etwas für dein Gewissen.

Nachhaltige Yoga-Kleidung: Es kommt auf das richtige Material an

Nachhaltige Stoffe sind also entweder Naturmaterialien, deren Ausgangsstoffe natürlich entstehen oder synthetisch in einem Labor hergestellt werden. Aber auch recycelte Stoffe sind nachhaltig. Damit du beim Blick aufs Etikett weißt, ob ein Kleidungsstück aus nachhaltigen Materialien besteht, haben wir dir hier die wichtigsten zusammengefasst:

  • Bio-Baumwolle: Bio-Baumwolle wird ressourcenschonend angebaut. Sie ist weich, atmungsaktiv, hautverträglich und lange haltbar. Somit das perfekte Material für deine nachhaltige Yoga-Kleidung.
  • Leinen: Leinenfasern sind sehr atmungsaktiv. Außerdem können sie jede Menge Feuchtigkeit aufnehmen. Was gerade beim Yoga wichtig ist.
  • Lyocell: Das ist eine nachhaltige Cellulosefaser, die aus Eukalyptusholz gewonnen wird. Sie absorbiert Feuchtigkeit und trocknet schnell. Eine Eigenschaft, die jeder Yogi zu schätzen weiß.
  • Modal: Modalfasern werden aus natürlich wachsendem Buchenholz hergestellt. Sie sind weich, atmungsaktiv und angenehm auf der Haut.
  • Viskose: Viskose wird aus Holz und Zellstoff gewonnen und überzeugt Sportler durch ihr angenehmes Tragegefühl.
  • Sisal: Sisal wird aus den Blättern der Agave hergestellt. Die Fasern sind extrem reißfest und langlebig.

Nachhaltige Yoga-Kleidung von PUMA in Kooperation mit Cara Delevingne

Die Kollaboration PUMA x Cara Delevingne verfolgt mit ihren nachhaltigen Yoga-Outfits eine ganz besondere Philosophie. Es geht darum, durchzuatmen, Geist und Körper in Einklang zu bringen und Raum für Frieden und Ruhe zu schaffen. Und das spiegelt sich auch im Namen der Kollektion wider: EXHALE. Also Ausatmen. Sich entspannen. Und so jeden Tag ein bisschen besser werden – spirituell, geistig und ökologisch.

Den Ansatz, es besser zu machen, durchdringt jedes Teil der Kollektion. So wurden die nachhaltigen Yoga-Outfits aus recyceltem Polyester produziert. Und ausschließlich mit natürlichen Farbstoffen gefärbt. Zudem legt PUMA mit seinem Forever Better-Kodex einen besonderen Fokus auf die nachhaltige Produktion der Teile. So wurde auf die Vermeidung von CO2-Emissionen bei der Herstellung geachtet. Und alle unvermeidbaren Emissionen durch die Zusammenarbeit mit First Climate kompensiert. So geht Nachhaltigkeit.

Cara Delevingne: Exhale Collection

Pflege-Guide: So bleibt deine nachhaltige Yoga-Kleidung besonders lange schön

Auf Nachhaltigkeit zu achten, heißt auch: die Halbwertszeit der Kleidung zu verlängern. Denn kein ökologisch produziertes Teil ist gut für die Umwelt, wenn du es nach drei Mal Tragen entsorgen musst. Damit dir das nicht passiert, gilt es, die Yoga-Klamotten entsprechend ihrer Materialien richtig zu pflegen. Das heißt: Nicht alles mit 60 Grad waschen. Und schon gar nicht mit 1.400 Umdrehungen pro Minute schleudern. Achte daher auf das Pflegeetikett und wasche es entsprechend. Das ist schließlich nicht zum Wegschneiden da, sondern hilft dir dabei, deine Teile besonders lange schön zu halten. Allgemein kann man zur Pflege nachhaltiger Materialien aber sagen:

  • Baumwolle: Kleidungsstücke aus Baumwolle sollten nicht heißer als 40 Grad gewaschen werden. Zudem sollte die Kleidung mit ähnlichen Farben auf links gewaschen und bei höchstens 1.000 Umdrehungen geschleudert werden. Und ein Weichspüler ist bei Baumwolle sowieso ein absolutes No-Go.
  • Tencel: Tencel ist ein sehr feiner Stoff. Er muss deshalb besonders schonend gereinigt werden. Wasche ein Teil aus Tencel daher mit maximal 30 Grad. Am besten sogar nur im Woll- oder Schonwaschgang mit einem speziellen Feinwaschmittel.
  • Modal, Lyocell, Cupro und Viskose: Je kälter du diese Fasern wäscht, desto besser. Zudem gilt für alle viel: Ein Feinwaschmittel ist die beste Wahl.
  • Recyceltes Polyester: Wasche ein Kleidungsstück aus recyceltem Polyester auf keinen Fall bei über 60 Grad. Ideal wäre eine Waschtemperatur von 40 Grad. Ein mildes Feinwaschmittel ist zudem ein Muss.

Nachhaltiges Training in nachhaltigen Outfits

Du siehst also: Nachhaltige Sportmode ist eine langlebige Alternative. Vor allem dann, wenn du sie richtig pflegst. Dann bleibt sie dir lange erhalten und wird auch in ein paar Jahren noch jeden Schulterstand mitmachen. Also, worauf wartest du? Ab ins nachhaltige Sport-Outfit und rauf auf die Yoga-Matte. Und jetzt: entspannen.

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