Inhaltsverzeichnis

1. Was genau ist Fahrtspiel-Training?

2. Wie unterscheidet sich das Fahrtenspiel-Training von anderen Trainingsmethoden?

3. Wird man durch Fahrtenspiel-Training schneller?

4. Wann und wie macht man das Fahrtenspiel-Training am besten?

5. Welche Ausrüstung braucht man für das Fahrtspiel-Training?

Der Name ‚Fartlek‘ ist an sich schon witzig. Und das passt auch so. Denn die schwedische Art des Fahrtenspiel-Trainings macht jede Menge Spaß. Genau deshalb solltest du sie unbedingt einmal ausprobieren. Fartlek ist die perfekte Art, um die eigene Trainingsroutine aufzumischen und neuen Elan ins Sportprogramm zu bringen. Mit ihr baust du deine Kraft, Geschwindigkeit und Ausdauer weiter aus – es spricht also so einiges für diese Art des Trainings. Wir verraten dir, wie das Fahrtenspiel-Training funktioniert und wie du damit deine Trainingsziele schneller erreichst.

Was genau ist Fahrtspiel-Training?

Der Begriff “Fahrtspiel” kommt von dem schwedischen Wort “Fartlek”. Genauer gesagt setzt sich das Wort aus zwei schwedischen Begriffen zusammen. Aus ‚fart‘ und ‚lek‘, was übersetzt ‚Geschwindigkeit‘ und ‚Spiel‘ bedeutet. Und genau darum geht’s im Fahrtspiel-Training, einer Art Freestyle-Intervalllauf, bei dem du eben mit deiner Geschwindigkeit spielst. Hier gibt es keine vorgegebene Struktur, der man zu folgen hat. Vielmehr wechselt man hier schnelles Laufen mit leichtem oder mäßigem Joggen ab. Und das spielerisch. Entwickelt wurde das Fahrtspiel-Training übrigens vom schwedischen Leichtathleten Gustaf Holmér. Und das bereits 1930.

Leichtathlet Pascal Martinot-Lagarde in dunkelblauer PUMA Laufhose und PUMA Kurzarm-Shirt sowie grauen PUMA Laufschuhen mit mehrfarbigen Streifen auf der Seite

Wie unterscheidet sich das Fahrtenspiel-Training von anderen Trainingsmethoden?

Eines tut man beim Fartlek-Training nie: aufhören. Stehen zu bleiben ist – im Gegensatz zu hochintensiven Intervalltrainings, die eine kurze Phase vollständiger Ruhe ermöglichen und fordern – nicht erlaubt. Beim Fartlek-Training läufst du immer. Und dann, wenn es dir zu anstrengend wird, einfach sehr langsam. So läufst du beispielsweise kurze Zeit so schnell wie du nur kannst und lässt auf diese Power-Phase dann ein langsames Joggen folgen. Aber nicht nur die Kontinuität unterscheidet das Fartlek-Training von anderen Trainingsmethoden, sondern auch die Zeitvorgaben. Die gibt es beim Fahrtspiel-Training nämlich nicht. Hier werden die einzelnen Phasen des Laufs nicht in Zeitangaben gemessen, sondern Orientierungspunkte herangezogen. Wie kann man sich das vorstellen? Ganze einfach: Nimm dir beim Fahrtspiel-Training einfach vor, bis zum nächsten Baum oder zur nächsten Hausecke wahnsinnig schnell zu laufen. Und lass es dann bis zur nächsten Bushaltestation langsamer angehen. Laufen mit Orientierungspunkten motiviert dabei mehr als Zeitangaben. Warum? Weil man das Ziel im wahrsten Sinne des Wortes vor Augen hat.

Athletik Carla Gallardo in schwarzem PUMA Laufset bestehend aus kurzer Hose und Lauftop beim Outdoor Lauftraining im Sommer

Wird man durch Fahrtenspiel-Training schneller?

Wenn man das Fartlek-Training mit dem klassischen Dauerlauf vergleicht, so bringt das schwedische Fahrtenspiel einige Vorteile mit sich. Beim Fartlek-Training muss sich der Körper

  • ständig an unterschiedliche Geschwindigkeiten anpassen
  • in kurzer Zeit an verschiedene Untergründe gewöhnen
  • lernen zu erholen, ohne eine wirkliche Pause einzulegen

Das ständige Weiterlaufen ohne anzuhalten verbessert zudem auf Dauer die Leistung deines Körpers. Wie? Indem er lernt, das ausgeschüttete Lactat als Energiequelle wiederzuverwenden.

Zwei Läuferinnen in kurzer schwarzer PUMA Laufhose und PUMA Sport-BH bei Laufpause auf Laufbahn

Wann und wie macht man das Fahrtenspiel-Training am besten?

Wann? Jederzeit. Egal, ob allein oder mit einem Trainingspartner oder einer -partnerin. Vollkommen unabhängig von der Jahreszeit oder vom Ort. So kann man Fahrtenspiele im Wald, in den Bergen, in der Stadt und sogar in der eigenen Wohnung spielen. In der Wohnung? Ja, indem man sich aufs eigene Laufband stellt und das Tempo spielerisch hoch und runter dreht. Ganz intuitiv. Und das ist auch gut so. Ein Fartlek-Training setzt schließlich zu 100% auf deine Intuition. Hör auf deinen Körper und laufe so, dass du ihn forderst, aber nicht überforderst. Lerne langsam deine Grenzen kennen und verschiebe diese immer mehr. So erreichst du genau das, was du willst: einen spielerischen Fortschritt. Wie dieser genau aussieht, ist dabei natürlich von deinem Ziel abhängig. Welches hast du dir gesetzt?

  • Du willst länger laufen können? Dann verkürze beim Fartlek-Training immer mehr die Erholungsintervalle.
  • Du willst schneller laufen können? Dann erhöhe nach und nach die Geschwindigkeit deines Erholungslaufs – so werden die entspannteren Laufphasen immer schneller und passen sich nach und nach den härteren Laufintervallen an.
  • Du willst beides? Dann hast du dir so einiges vorgenommen. Beides ist aber möglich. Wie? Indem du die oben genannten Methoden kombinierst: Verkürze die Erholungsphasen und laufe diese immer schneller. So verbesserst du sowohl deine Ausdauer als auch deine Laufgeschwindigkeit.

Welche Ausrüstung braucht man für das Fahrtspiel-Training?

Das kommt drauf an. Worauf? Wo du Fahrtenspiele machst. Läufst du beispielsweise primär in den Bergen, so sind Trailrunning-Schuhe Pflicht. Denn nur die bieten dir den Halt, den du während der intensiven und schnellen Phasen des Fartlek-Trainings brauchst. Läufst du hingegen primär auf asphaltierten Wegen, so solltest du für das Fahrtenspiel auf Laufschuhe setzen, die dir nicht nur perfekten Halt bieten, sondern auch ausreichend gedämpft sind. Und auch wenn du zuhause oder im Fitnessstudio am Laufband trainieren wirst, solltest du ans richtige Schuhwerk denken. Du weißt nicht, welche Schuhe für dich und dein Laufterrain die richtigen sind? Dann wird dir der Laufschuh-Berater von PUMA sicher eine Antwort liefern.

Aber nicht nur auf die richtigen Laufschuhe kommt es in Sachen Ausrüstung an, sondern auch auf das passende Outfit. Stelle dir daher vorm Loslaufen folgende Fragen:

  • Wo werde ich laufen? Im Gebirge solltest du beispielsweise immer auf einen Schlechtwettereinbruch vorbereitet sein. Nimm hier stets eine wasserdichte Jacke mit. Und auch Notfall-Equipment wie eine Stirnlampe und Verbandszeug solltest du im Rucksack haben. Beim Training in der Stadt ist das nicht ganz so wichtig.
  • Wie kalt ist es? Ziehe dich dem Wetter entsprechend an. Setze beispielsweise auf mehrere Schichten, um dich entsprechend der Temperatur an- und wieder ausziehen zu können.
  • Passt das Outfit zum Lauf? Egal, ob du ein Langarmshirt oder ein T-Shirt beim Fartlek-Training trägst. Achte darauf, dass dein Lauf-Outfit atmungsaktiv ist und es Schweiß vom Körper wegtransportiert. Zudem sollte es dich nicht einengen. Setze daher auf Teile, die einen Stretch-Anteil haben.

Du siehst: Das Fartlek-Training bringt viele Vorteile mit sich und zudem macht es auch noch ordentlich Spaß. Kein Wunder also, dass Sportlerinnen und Sportler seit den 30er Jahren auf diese spielerische Trainingsart schwören. Du bist bestens für dein erstes Fahrtenspiel-Training ausgerüstet? Perfekt. Dann rein ins Outfit und in den Fartlek-Modus. Worauf wartest du?

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