Yoga verbessert die Beweglichkeit, Kraft sowie Koordination und ist gut für die Psyche – dennoch setzen Männer viel zu selten auf die Sportart. Warum Yoga aber alles andere als nur ein Frauensport ist und Yoga auch Männer mental und körperlich stärker macht, zeigen wir dir hier.

Inhaltsverzeichnis

1. 5 Gründe warum Yoga auch für Männer geeignet ist

2. Worauf muss man als Yoga-Anfänger achten?

3. Was ist die ideale Yoga-Kleidung für Männer? Was haben Matthew McConaughey, Adam Levine, David Beckham, Justin Timberlake und Sting gemein? Sie praktizieren Yoga. Und das sollte nicht überraschen, ist der Sport aus Indien doch gut für Körper und Seele. Und obwohl die Vorteile von Yoga für sich sprechen, verirrt sich immer noch viel zu selten ein Mann in ein Yogastudio. Das muss sich ändern. Schließlich sprechen folgende fünf Gründe dafür, warum auch du als Mann Yoga in deinen Trainingsplan aufnehmen solltest.

Mann in Yoga Studio gekleidet in schwarzem PUMA Langarm Shirt und dunkelgrüner Yogahose macht Eagle Pose

Bye Bye Klischee: 5 Gründe warum Yoga auch für Männer geeignet ist

Yoga, das ist doch ein Frauensport. Stimmt nicht. Zwar wird es 9-mal häufiger von Frauen praktiziert als von Männern, dennoch war Yoga ursprünglich in Indien ein reiner Männersport. Warum setzen aber so wenige Herren der Schöpfung auf Yoga? Weil sie sich von dem stereotypen Image des grazilen Yogis abschrecken lassen. Viele Männer denken, wer Yoga praktiziert, wird sehnig und dürr und baut keine Muskeln auf. Das stimmt jedoch nicht. Folgende fünf Gründe sollten dich überzeugen, auch als Mann Yoga zu machen:

1. Yoga verbessert das Körpergefühl

Die indische Lehre eignet sich nicht nur perfekt dafür, um nach einem langen Arbeitstag abzuschalten, sondern auch, um dem Körper etwas Gutes zu tun. Wer regelmäßig Yoga praktiziert, hat ein besseres Körpergefühl und Körperbewusstsein. Aber nicht nur das: Yoga kann den Blutdruck senken und die Ausschüttung von Stresshormonen wie Cortisol und Adrenalin verhindern. Ein niedriger Blutdruck und geringere Stresshormone im Körper führen zu mehr Ausgeglichenheit. Ruhe kehrt ein und das Wohlbefinden steigt. So eignet sich Yoga perfekt zur Ergänzung von Ausdauer- und Kampfsportarten.

2. Es gibt für jeden den passenden Yoga-Stil

Du magst es, in statischen Positionen zu dir zu finden? Dann ist Yoga genau richtig für dich. Du willst eher in dynamischen Bewegungen Muskeln aufbauen? Auch dann ist Yoga die richtige Sportart für dich. Wie kann das sein? Indem du auf den zu dir passenden Yoga-Stil setzt. Egal ob du es spirituell magst, dich auspowern willst oder deinen Rücken stärken musst – Yoga bringt’s.

3. Durch Yoga baut man Kraft und schöne Muskeln auf

Auch wenn die Asanas – so nennt man die verschiedenen Yoga-Positionen – vielleicht einfach aussehen: Sie sind es nicht. Yoga wird häufig unterschätzt und wer der Sportart aus Asien dann doch mal eine Chance gibt, der ist überrascht. Warum? Weil Yoga wahnsinnig anstrengend ist. Und das, obwohl bei Stilen wie Ashtanga oder Rocket Yoga, Vinyasa Flow oder Power-Yoga ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht trainiert wird. Der eigene Körper kann aber ganz schön schwer werden. So darf es nicht verwundern, dass man beim Yoga schnell Muskeln aufbaut. Und diese sind zudem noch schön. Wie kommt’s? Beim Yoga werden die Muskeln nicht nur gefordert, sondern auch gedehnt. So entwickeln sich kräftige und lange Muskelstränge, die gut aussehen. Außerdem werden die Sehnen gedehnt, was die Beweglichkeit des Körpers erhöht. Im Gegensatz zum reinen Krafttraining wird beim Yoga auch keine einzelne Muskelgruppe in den Fokus genommen, sondern immer der gesamte Körper trainiert. Männer, die regelmäßig Yoga praktizieren, haben meist den muskulösen Körper, auf den andere im Fitnessstudio lange hintrainieren. Nicht umsonst werden männliche Yoga-Lehrer wie Patrick Beach, Dylan Werner und Derrick „DJ“ Townsel von anderen Herren um ihre definierten und ausgeglichenen Muskeln beneidet.

4. Yoga ist Stretching für den gesamten Körper

Wann konntest du zuletzt deine Zehen berühren? Das ist vielleicht schon lange her. Viele Männer haben nämlich verkürzte Muskeln und Sehnen in den Beinen. Das liegt häufig daran, dass sie sich kaum dehnen und einen Sport machen, der eine Verkürzung der Sehnen begünstigt. Fußball zum Beispiel. Yoga wirkt dem nicht nur entgegen, sondern kann verkürzte Muskel und Sehnen wieder in den Soll-Zustand zurückversetzen. Dabei sind Yoga-Übungen den meisten klassischen Stretching-Übungen überlegen. Warum? Weil Yoga ganze Muskelgruppen dehnt und nicht nur einzelne Stränge. Schließlich hältst du die Asanas mehrere Atemzüge lang, wobei die Muskeln dreidimensional auseinandergezogen werden. So steigerst du deine Beweglichkeit und kannst bald wieder deine Zehen berühren.

5. Beim Yoga schulst du deinen Atem

„Und tief durchatmen.“ Diesen Satz hat jeder, der Yoga macht, schon tausendmal gehört. Warum? Weil beim Yoga neben den Muskeln auch die Atmung trainiert wird. Bei manchen Yoga-Stilen mehr, bei anderen weniger – aber bei allen ist Pranayama, die Atmung, ein wichtiges Element. Und diese verbessert sich durch regelmäßiges Yoga enorm. Das ist sogar wissenschaftlich bestätigt. So zeigt eine Untersuchung der amerikanischen Ball-State-Universität in Indiana, dass sich bereits durch zweimaliges Yoga Training pro Woche das funktionelle Atemvolumen und die Ausdauer steigert.

Mann in hellblauem PUMA langarm Yoga Top und dazu passender Yoga Hose und Mann kurzer PUMA Hose und senfgelbem Kurzarmshirt in Revolved Lunge Yoga Pose

Worauf muss man als Yoga-Anfänger achten?

Vorweg: dass du offen für Neues bist. Nicht jeder Yoga-Stil wird zu dir passen. Teste daher aus, welcher der richtige für dich ist. Gib nicht sofort auf, wenn du eine Yoga-Einheit besucht hast, die gar nichts für dich war. Hast du aber dann den zu dir passenden Yoga-Stil gefunden, so wirst du vom Training nicht genug bekommen. Versprochen. Achte dann darauf, dass du es langsam angehst. Schließlich ist Yoga anstrengend. Und viele Asanas sind für den Körper absolutes Neuland. Gib ihm und dir daher Zeit, in die Welt des Yogas einzutauchen. Wenn du dich erst einmal mit Yoga anfreunden möchtest, findest du in diesem Video einige Übungen, mit denen dir der Einstieg auf jeden Fall gelingt:

Was ist die ideale Yoga-Kleidung für Männer?

Für Yoga braucht es nicht viel. Lediglich eine Yogamatte ist Pflicht. Beim Yoga-Outfit bist du frei in deiner Wahl. Also keine Sorge, es muss keine Leggings sein. Kann es aber. Natürlich nur dann, wenn du das auch willst. Achte bei der Wahl des Yoga-Outfits primär darauf, dass es atmungsaktiv ist und einen hohen Stretch-Anteil hat. Die ein oder andere Yoga-Position soll schließlich nur dich an deine Grenzen bringen und nicht deine Hose. Ober- und Unterteil sollten dich daher auf keinen Fall einschränken. Viele Männer bevorzugen beim Yoga eng anliegende Tops und Hosen. Denn wenn alles zu locker sitzt, rutscht das Shirt hoch oder die Hose verrutscht im Schritt. Eine enge Trainingshose bringt daher viele Vorteile mit sich. Und falls sie dir unangenehm ist, kannst du immer noch eine kurze weite Short darüber tragen. Du hast kein passendes Outfit im Schrank? Keine Sorge: Entdecke hier unsere Auswahl an Yoga-Hosen und Yoga-Kleidung für Herren, in der du dich während deiner täglichen Yoga-Session wohlfühlen wirst.

Haben dich die fünf Gründe, die für Yoga als Teil deines Trainingsplans sprechen, überzeugt? Profitiere auch du von den Vorteilen eines Yoga Trainings wie definierte Muskeln, gedehnte Sehnen und eine verbesserte Atmung. Kurzum kann man daher sagen: Yoga bringt’s. Sicherlich auch für dich. Probier’s doch einfach mal aus.

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